Wissenswertes über Aquaponik

AQUAPONIK ist die Kombination aus „Aqua“ und „Ponik“ – Fisch und Gemüse.

Die Aquaponik Kreislaufanlage, die ich hier beschreibe, ist nur ein Beispiel wie eine solche aussehen und funktionieren kann.

Eine schematische Darstellung zum besseren Verständnis:

 

unbenannt

Die Ausscheidungen der Fische fließen mittels einem Überlauf in ein sogenanntes Sedimentationsbecken. Der feste Kot setzt sich am Boden ab und der gelöste kommt mittels Überlauf in das Herz der Anlage, den Biofilter. In diesem Biofilter sind natürliche Bakterien, wie sie auch in See und Flüssen vorkommen. Bis diese Bakterien zu arbeiten beginnen, braucht es meist eine wochenlange Einlauf-Phase. Die Bakterien sammeln sich erst dann auf natürliche Art und Weise, wenn genug Ammonium vorhanden ist. Anschließend wird das gelöste Ammonium von den Bakterien, die am Filtermedium haften, in Nitrit später Nitrat, Stickstoff, Phosphor und in vielen anderen Spurenelementen umgewandelt. Diese Nährstoffe wiederum werden ins Pflanzenbecken gepumpt.

Die Pflanzen brauchen genau diese Nährstoffe, um zu wachsen. Da diese ständig und in großer Menge zur Verfügung stehen, wachsen die Pflanzen um einiges schneller als üblich. Die Pflanzen wachsen in Beeten mit Leca, das wiederum im nährstoffreichen Wasser schwimmt. Das „gereinigte“ Wasser kommt dann mittels Überlauf und Schwerkraft wieder ins  Fischbecken zurück.

So schließt sich der Kreislauf.